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Die Geschichte des Weihnachtsbaums.


Heute ist der Weihnachtsbaum nicht mehr aus den Wohnzimmer zur Weihnachtszeit wegzudenken. Rechtzeitig vor dem Fest im Dezember wird es zu Hause gemütlich und alles geschmückt. Da im Winter kaum grüne Pflanzen aus der Nadelbäume vorhanden waren, sind kurzerhand diese genommen worden. Heute muss es nicht zwingend mehr ein echter Baum aus dem Wald sein, da verschiedenste Möglichkeiten zur künstlichen Herstellung eines Weihnachtsbaums bestehen.

Der Weihnachtsbaum, auch Christbaum oder Tannenbaum genannt, ist ein geschmückter Nadelbaum der zur Weihnachtszeit aufgestellt wird. Besonders in Kirchen und Zuhause hat er seinen festen Platz. Er wird mit allerhand Weihnachtsdekoration geschmückt, dazu zählen Glaskugeln, Engelshaar, Lametta, Holzfiguren, Süßigkeiten, Lichterketten und auch Kerzen.

In Deutschland verbreitete sich der Weihnachtsbrauch, mit dem Weihnachtsbaum im 19. Jahrhundert. Von hier aus verbreitete sich dieser Brauch um die ganze Welt.

Vorläufer des Weihnachtsbaums

Bereits in der römischen Antike ehrte der Mitras Kult den Sonnengott durch das schmücken eines Baums. In den nördlichen Gegenden wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das eindringen zu erschweren. Auch im Mittelalter wurde vielerorts der Brauch gepflegt, zu bestimmten Festlichkeiten ganze Bäume zu schmücken. So zum Beispiel beim Richtfest der Richtbaum oder am 1. Mai der Maibaum.


Die älteste schriftliche Erwähnung eines Christbaums stammt aus dem Jahre 1527. In der Zunft-Chronik der Handwerker der Stadt Bremen wird vom ersten geschmückten Nadelbaum berichtet. Unbestätigten Aussagen zufolge soll die Bäckernschaft der Stadt Freiburg im Breiskau schon 1419 einen Nadelbaum geschmückt haben.

Und dann nahm alles seinen Lauf

In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde dann häufiger über das Brauchtum der Weihnachtsbäume berichtet. Und auch viele Denker und Dichter erwähnen Weihnachtsbäume in ihren Werken. So zum Beispiel Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller oder auch Johann Peter Hebel, um nur einige Wenige zu nennen.

So langsam gehörte ein Weihnachtsbaum zu den gepflegten Sitten und nahm in den meisten Haushalten einzug. Da es Tannenbäume in Mitteleuropa kaum gab, konnten am Anfang nur die privilegierten und reichen Menschen sich dieses Brauchtum leisten. Ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann vermehrt Tannen und Fichtenwälder angelegt, damit der Bedarf auch für den normalen Bürger gedeckt werden konnte. Der Siegeszug des Nadelbaums zu Weihnachten war ab da nicht mehr zu stoppen.

Spätestens zu dem Zeitpunkt, als der Weihnachtsbaum als Christbaum von den evangelischen Christen als Brauchtum übernommen wurde, trat er den absoluten Aufstieg an. Es dauerte nicht lange, dass die katholischen Christen dieses Brauchtum auch übernahmen. Anschließend wanderte der Brauch weiter nach Österreich, England, Frankreich und sogar über den großen Teich nach Amerika. 

Mitte des Jahrhunderts sind erstmals von Mund-geblasene Christbaumkugeln hergestellt worden. 1882 ist in den USA der erste mit elektrischem Licht beleuchtete Weihnachtsbaum aufgestellt und bewundert worden. Im Jahre 1891 wurde erstmals ein Weihnachtsbaum am Weißen Haus aufgestellt, dem Amtssitz des amerikanischen Präsidenten.

Der Siegeszug des Weihnachtsbaums war somit erfolgreich und hat sich über den kompletten Kontinent verbreitet. Heute ist Weihnachten ohne einen Weihnachtsbaum kaum zu denken. Aus diesem Grund werden inzwischen sogar Bäume in die Tropen verschickt und dort aufgestellt.